Montag, 2. Dezember 2019

Was ist Mediation?


WAS IST SPRACHMITTLUNG?
Texte werden
-       sinngemäß
-       adressatengerecht (!) und
-       kontextgebunden
übertragen.
Der zentrale Begriff für  die schriftliche Sprachmittlung ist...PARAGRAPHIEREN (und zwar nicht gemeint als Wiedergabe oder Zusammenfassung eines Textes in eigenen Worten, sondern):
Die Aussage eines (authentischen) Textes wird in einer anderen Textform wiedergegeben. Es handelt sich also um keine Übersetzung, sondern um eine „Textübertragung“.
Der/die Sprachmittler/in ist auch Vermittler/in zwischen Kulturen!

Beispiel:
Ausgangstextsorte                                              Zieltextsorte
Werbeanzeigen                               →              persönlicher Brief
→



Wichtig sind Sprachmittlungs-Strategien:
-       Synonyme und Antonyme benutzen
-       Oberbegriffe (Kleidung für Rock, Hose...) verwenden
-       etwas mit Wörtern aus derselben Wortfamilie erklären (z.B. Wir sind auf der Suche nach einem Zimmer. → Wir suchen ein Hotel.)
-       Begriffe umschreiben / erklären
-       Beispiele geben
-       Komplizierte Sätze vereinfachen bzw. Unwichtiges weglassen
-       Notizen machen


Achten Sie bei der schriftlichen Sprachmittlung besonders auf:
-       Situations- und Adressatenbezug
-       interkulturelle Aspekte
-       korrekte Textsortenumformung



Sieben Schritte (für die schriftliche Sprachmittlung):


Schritt 1
Lesen Sie die Angaben aufmerksam durch:
-       Welche Informationen benötigen Sie?
-       Wer ist der Adressat?
Schritt 2
Lesen Sie den Text nun aufmerksam durch.
Was ist der Inhalt? Was will der Text erreichen?
Schritt 3
Unterstreichen oder markieren Sie die Schlüsselwörter.
Geraten Sie nicht in Panik, wenn der Text lang oder komplex ist: Konzentrieren Sie sich auf die relevanten Punkte, die Sie an den Adressaten weitergeben möchten.
Schritt 4
Machen Sie sich Notizen in eigenen Worten. Vereinfachen Sie Sätze.
Schritt 5
Was ist die Aufgabe? Bringen Sie Ihre Notizen in eine passende Reihenfolge, um diese zu erledigen.
Schritt 6
Sind zusätzliche Informationen nötig? Müssen Begriffe erklärt werden? Seien Sie „interkultureller“ Mittler. (Sie erklären z.B. das Wort „gemütlich“ , ein typische Gericht oder den Unterschied zwischen „Warm- und Kaltmiete“.)
Schritt 7
Formulieren Sie nun den neuen Text mithilfe Ihrer Notizen. Passen Sie die Sprache an die neue Textsorte an (Stil, Register): Für einen Artikel in der Kurszeitung schreiben Sie in einem (halb) formellen Stil, eine E-Mail an einen Freund hingegen schreiben Sie informell.

Letzte Unterrichtsstunden, bis zum 28. November

* Handout 2: S. 5 bis Ende (Umwelt, Genus der Substantive, Substantive mit doppeltem Genus)
* KB Lektion 8: Lesen 1 (Du bist, was du isst); Wortschatz 1 (Ein breites Angebot), 3 Wissenspiel, Schreiben 1 (eine Kundin meldet sich)
* Konditionale Sätze mit fern, sofern und ohne Konjunktion
* AB Lektion 2: Aussprache: Der Konsonant h

* HA: AB Lektion 8: Ü 1, 2, 12, 14, 15 

 

Freitag, 15. November 2019

Letzte Unterrichtsstunden, 12. und 14. November

* KB Lektion 7, Ü 1, 2, 3: Fernbeziehungen + Je...desto
* KB Lektion 8: Ü 1, 2: Du bist, was du isst + Subjektive Bedeutung des Verbs sollen
* Handout 2 zu Lektion 8: S. 1: Objektive Bedeutung der Modalverben

* HA 1: Ü 1-3 AB, Lektion 2
* HA 2: Handout 2: Frauen sind besser für die Umwelt: Lesen und Übung machen

Sonntag, 10. November 2019

5. und 7. November 2019

* KB Lektion 7, Hören 2: Mini-Gespräche
* KB Lektion 7, Lesen 2: Fernbeziehungen
* In 36 Fragen verliebt?
Teil 1
Teil 2
* HA: Reportage "In 36 Fragen verliebt?" zusammenfassen

Letzte Unterrichtsstunden, 29. bis 31. Oktober

Handout 2: Beziehungen: Alles bis S. 9
* HA: AB Ü 20: Eine Situation auswählen und eine Ratgeberkolumne schreiben

Freitag, 25. Oktober 2019